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Es wird immer unerträglicher!


Viele Arbeitnehmer standen und stehen schon mal vor der Entscheidung, Geschäftspraktiken des Unternehmens, bei dem sie angestellt waren oder sind, mitzutragen oder durch Verweigerung Nachteile in Kauf zu nehmen.
Das aktuellste Beispiel ist die VW-Abgas-Affäre.
Wer hat was veranlasst? Haben die Techniker selbst entschieden, diese Manipulationen vorzunehmen?
Sicher kann man annehmen, dass es keine schriftliche Anweisung aus der Chefetage gegeben hat.
Nein, man setzt Ziele und verlangt, dass sie erreicht werden. Man führt Gespräche, in denen zwischen den Zeilen zu lesen ist, was man von der Technik erwartet. Nie konkret und nie verbindlich und dennoch mit einer Erwartungshaltung.

Und wie verhält es sich in der Politik?

In der Vergangenheit hörten wir immer wieder die Lügen von Verantwortlichen aus der Politik und Verwaltung, dass sie:

 niemals einen Schießbefehl,
 niemals einen Befehl zur Deportation von Menschen,
 niemals einen Befehl zur Folterung von Menschen,
 niemals einen Befehl zur Vernichtung von ethnischen Gruppen erteilt haben.
Die Geschichte lehrt uns anderes!

Nun ist es die Polizei, die -  warum auch immer - die Straftaten von Flüchtlingen, Eingereisten oder wie immer man sie politisch korrekt nennen muss, verheimlicht und unter der Decke hält.
Herr Jäger und alle Politiker behaupten wieder einmal dreist, dass keinerlei Anweisungen diese Art in Richtung Polizei und Medien ergangen seien.
Nein, sicher nicht! Das geschieht ebenso subtil wie in der Wirtschaft, also nicht konkret nachvollziehbar.
Würde ein „normaler“ Polizist oder ein Journalist öffentlich dagegen angehen, wäre es aus mit seiner Karriere.
Ein Polizeichef hat es dagegen noch recht gut, er wird bei vollen Bezügen (Steuergeldern)
als Baueropfer in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.
Jahrzehnte lang müssen wir nun schon ertragen, dass uns die Politiker immer noch für so dumm halten, dies nicht zu erkennen. Diese Dreistigkeit ist wirklich nicht mehr hinzunehmen und deutlich über der Schmerzgrenze!
Chefredakteure der Zeitungen lamentieren unisono, dass die Menschen sich die Bestätigung ihrer Vorurteile und Verschwörungstheorien nun aus den Berichterstattungen des Internets holen.

Wann stehen die Wähler endlich auf, macht einen „Reset“ und eignen sich die ihnen zustehende Souveränität über die Verfassung an, so wie es das Grundgesetzt vorsieht?
Erst dann hat das Volk die Macht, gegen Verantwortungslosigkeit, Versäumnisse und Rechtsbrüche seitens Politik und Verwaltung vorzugehen.
Erst dann können wir wegkommen von einer Feudalherrschaft der Parteien zu einer Bürgerdemokratie.

Raimund Weiß, Januar 2016

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