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Offener Brief an Kevin Kühnert, Juso-Vorstand

Sehr geehrter Herr Kühnert,

die meisten Menschen unterscheiden sich von Tieren - durch ihre Ratio - dadurch, dass sie antizipieren können was passieren oder eintreten wird, wenn sie sich so oder so verhalten. Auch Herr Sarrazin hat diese Fähigkeit noch.

Sie fordern nun erneut, dass er aus der SPD hinaus geworfen werden soll. Haben Sie sonst keine Aufgaben?
Machen Sie bitte endlich mit Ihren Genossen – oh, ich vergaß, Genossinnen und Genossen – eine Prioritäten-Liste mit den wichtigen Aufgaben, wofür Sie gewählt worden sind. Wenn Sie das nicht endlich in Angriff nehmen, werden Sie schneller weg vom Fenster sein, als Ihnen lieb ist.

Themen: Bildung, Bildung und noch einmal Bildung, Sicherheit bzw. wieder echte Gewaltenteilung in der Politik (haben Sie davon schon einmal etwas gehört?) Konzepte gegen Altersarmut – Pflegenotstand – Wettbewerb hat im Gesundheitswesen nichts verloren, Sicherung der Infrastruktur und viele Themen mehr.  Dafür wurden Sie von den Bürgern und Parteigenossen gewählt. Aber nicht für "Welt retten!"
Aber nein, ein unbequemer Genossen, der die Wahrheit sagt, weil er über den Tellerrand der links-grünen Ideologie-Hysterie schauen kann, muss am besten ganz mundtot gemacht werden.

Die Angst vor dem Rassismus-Vorwurf ist in Deutschland – auch durch Sie – größer als die Angst vor dem Verfall der öffentlichen Ordnung.

Auch Herr Voltair wusste schon, was Demokratie bedeutet!

Zitat: "Ich bin nicht einverstanden mit dem, was sie sagen, aber ich würde bis zum Äußersten dafür kämpfen, dass sie es sagen dürfen."

Das ist Demokratie.

Freundliche Grüße

Raimund Weiß
30.08.2018

 

 

 

 

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